
2. Juni 2011 - Amnesty International wurde vor kurzem 50. Auch in Ingolstadt feierte das die Ortsgruppe der Menschenrechtsorganisation. Im Foyer der Volkshochschule eröffnete sie dazu eine Plakatausstellung, die die Geschichte und die Arbeit der Menschenrechtsorganisation zeigt.
Ingolstadts Kulturreferent Gabriel Engert ging in seiner Einführung auf der Arbeit von Amnesty International ein. Er hob auch das Engagement der Ortsgruppe hervor, die selbst seit 35 Jahren in der Stadt aktiv ist.
In seiner Rede thematisierte Engert das Verhältnis zwischen Menschenrechten einerseits und wirtschaftlichen sowie politischen Beziehungen andererseits. Er stellte die Frage, wie weit man bereit sei, Freiheitsrechte für den Kampf gegen den Terror einzubüßen oder hinzunehmen, dass der eigene Wohlstand in vielerlei Hinsicht auf Menschenrechtsverletzungen beruhe.
An der Veranstaltung nahmen neben Ingolstädter Politikern wie dem Alt-Oberbürgermeister Peter Schnell, dem CSU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Brandl und dem SPD-Stadtrat Manfred Schuhmann auch Vertreter von Gewerkschaften, Friedensbewegungen und dem Bund Naturschutz teil.